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Schiffsfonds oder
Schiffsbeteiligungen bringen dem Anleger fast steuerfreie Ausschüttungen
Bei Schiffsfonds oder auch Schiffsbeteiligung genannt, handelt es sich um eine eigene Klasse der geschlossenen Fonds. Dabei wird von einem Initiator (Emissionshaus), ein Schiffsfonds gegründet, mit dem Zweck, ein oder mehrere Schiffe zu kaufen und wieder zu vermieten. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis des Schiffes plus den Einnahmen durch die Vermietung (Chartereinahmen) sowie dem späteren Verkaufserlös entspricht dem Gewinn des Fonds.
Dies ist allerdings eine vereinfachte Darstellung der Abläufe, denn tatsächlich
beeinflussen weitere Faktoren, wie z.B. die Entwicklung von US Dollar im Vergleich zum Euro usw. das Ergebnis. Für den Zeichner einer Schiffsbeteiligung ist wichtig, dass die Gewinnermittlung
nach der so genannten Tonnagesteuer erfolgt - und das bedeutet fast steuerfrei Auszahlungen. Schiffsfonds eignen sich insbesondere, um ein bestehendes Portfolio breiter zu streuen. Und
erfreulich: Im Internet können Schiffsfonds auch ohne das übliche Aufgeld, das Agio, gezeichnet werden: z.B. bei Schiffsbeteiligungen Angebote.
Schiffsfonds erlebten durch den globalen wirtschaftlichen Aufschwung, insbesondere
zwischen 2004 und 2008, eine Blüte, die häufig zu zweistelligen Rendoiten führten. Das hing damit zusammen, das der Rohstoffbedarf während dieser Zeit weltweit stark zunahm. Und Rohstoffe
werden, in welcher Form auch immer, überwiegend mit Schiffen transportiert.
Dann kam 2008 der Einbruch. Die Beschäftigung der Containerschiffe und Tanker sank
dramatisch und damit oft auch die wirtschaftlichen Erfolge der Schiffsfonds.
Alle Angaben ohne Gewähr.
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