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Risiken & Nachteile bei geschlossenen Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds bringen maximale Rendite bei minimalem
Risiko......so, oder so ähnlich werben gelegentlich Vertreiber von geschlossenen Immobilienfonds.
Grundsätzlich gilt zunächst, dass der Beitritt zu einem geschlossenen
Immobilienfonds eine unternehmerische Beteiligung darstellt, die mit entsprechenden Chancen, aber auch mit erheblichen Risiken verbunden sein kann.
Es gilt die Regel, je höher die mögliche Rendite, desto größer ist auch das Risko.
Und es gilt der Spruch: “no risk, no fun”, der auf die Wirtschaft
angewandt bedeutet, dass wer mehr als die Rendite eines Geldmarktfonds erwirtschaften will, auch ein höheres Risiko eingehen muß.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Vermögensanlage kann über die gesamte Laufzeit nicht vorhergesagt werden und steht aktuell noch nicht fest.
Grundsätzlich können die Risiken in:
wesentlich tatsächliche,
rechtliche,
und steuerliche getrennt werden,
wobei zwischen anleger-, anlage- und prognosegefährdenden Risiken
unterschieden werden kann.
Im Folgenden wollen wir
Ihnen die Risiken von geschlossenen Immobilienfonds detailliert darstellen:
Aspekte, auf die weder die Fondsgesellschaft noch der Anleger Einfluss haben, sind:
- Änderungen in der Rechtsprechung
- Änderung in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (z.B. Inflation)
Konjunkturschwankungen)
Die wesentlichen Risiken der Vermögensanlage sind:
Nachteile durch langfristige Bindung des Kapitals
Nachteile für Kleinanleger
Fazit
Geschlossene Immobilienfonds bieten bei seriöser Planung und wenn die Marktfaktoren stimmen, für vermögende Investoren, die das eingesetzte Kapital während der Laufzeit nicht
benötigen, die Möglichkeit, eine hohe Rendite nach Steuern zu erzielen (Chancen).
Geschlossene Immobilienfonds sind aber auch hochkomplexe unternehmerische Beteiligungen, die mit einem relativ hohen Risiko verbunden sein können. Durch die hohe Dynamik der
globalen Wirtschaftskreisläufe kann der wirtschaftliche Erfolg eines geschlossenen Immobilienfonds deutlich unter dem prognostizierten Ergebnis liegen bzw. nicht garantiert
werden. Insbesondere können Schwankungen bei Vermietungserlösen, den Erwerbskosten der Immobilie und der Erlös aus der Veräußerung zu negativen Abweichungen führen.
Die Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds ist deshalb nur für Investoren geeignet, die auch bei unerwartet negativer Entwicklung entsprechende Verluste verkraften können.
Partner: Tipps und Hinweise zur Immobilienfinanzierung.
Alle Angaben ohne Gewähr.
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