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Grundlagen zu geschlossenen Immobilienfonds
Begriff - Erklärung - Definition
Geschlossene Immobilienfonds sind eine Anlageklasse der geschlossenen Fonds.
Ein Emissionshaus legt in der Regel für ein bestimmtes, genau beschriebenes Immobilienprojekt, einen
geschlossenen Immmobilienfonds auf (Ausnahmen sind Blindpool Fonds). Wenn der für das Projekt avisierte Kapitalbetrag von Privatanlegern oder institutionellen Anlegern zusammengekommen ist, wird der Fonds
geschlossen. Mit dem eingesammelten Betrag wird das oder werden die Immobilienprojekte realisiert, also deren Bau in Auftrag gegeben oder vorhandene Immobilien erworben. Der Fonds läuft über mehrere Jahre, manche
Fonds bis zu 25 Jahren.
Die Immobilien werden vermietet und aus den Mieteinnahmen wird den Kapitalgebern des Fonds eine jährliche
Rendite ausgeschüttet.
Am Ende der Luafzeit werden die Immobilien, die der geschlossene Fonds besitzt veräußert und die Beteiligten
erhalten eine Schlussausschüttung.
Ein Verkauf der Beteiligung ist normalerweise vor Ablauf der Laufzeit nicht vorgesehen. Zumindest nimmt das Emissionshaus i.d.R. “Anteile” nicht zurück. Inzwischen gibt es aber einen Sekundärhandel (Zweithandel), wo es möglich
ist auf Handelsplattformen geschlossene Immobilienfonds zu verkaufen oder zu kaufen.
Geschlossene Immobilienfonds nutzen häufig steuerliche Möglichkeiten, um die Rendite zu erhöhen.
Aus diesem Grund können geschlossene Immobilienfonds in zwei Arten eingeteilt werden:
- Immobilienfonds, die im Ausland Immobilien halten
- Immobilienfonds, die nur in Deutschland engagiert sind
Aus steuerlichen Gründen sind Auslandsimmobilienfonds für deutsche Anleger besonsers attraktiv. Der Hintergrund
sind oft hohe Freibeträge für Immobilienfonds im Ausland.
Alle Angaben ohne Gewähr.
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