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Bei einem geschlosenen Fonds spricht man von Emissionshaus
anstelle von Fondsgellschaft
Emissionshäuser legen geschlossene Fonds zu verschiedenen Anlagesegmenten auf. Bekannt sind
seit Jahrzehnten die geschlossenen Schiffsfonds und die geschlossenen Immobilienfonds.
Im den letzten Jahren kamen weitere Anlagegebiete dazu, wie Windkraftfonds, Sonnenkraftfonds
oder Waldfonds.
Bekannte Emissionshäuser sind beispielsweie König & Cie, Dr. Peters, Lloyds Fonds, MPC,
DCM, und so weiter.
Die Emissionshäuser planen für ein bestimmtes Budget die Investition in ein bestimmtes
Projekt. Dabei kann es sich zum Beispiel um den Bau oder den Erwerb von einem Gewerbe Immobilien Portfolio handeln. Es gibt allerdings auch so genannte Blindpools, bei denen kein definiertes physisches Projekt
geplant ist, sondern nur die ungefähre Ausrichtung der Investition (z.B. Erwerb von Bürokomplexen in Polen).
Die Emissionshäuser bieten Anlegern direkt oder über Finanzvermittler an, sich durch eine
Kapitalinvestition an dem Fonds zu beteiligen. Dabei ist in der Regel ein Ausgabeaufschlag (Agio) von 5% fällig, der heute aber durch Zeichnung des Fonds im Internet umgangen werden kann.
Man spricht dann von geschlossener Fonds ohne Agio.
Alle Angaben ohne Gewähr.
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